England Auslandsjahr // Fazit

Endlich Freitag!

Meine zweite Woche wieder in meiner deutschen Schule ist somit um und ich habe mich gerade endlich hingesetzt, um den Fazit Post anzufangen. Musik in die Ohren (Pocahontas von AnnenMayKantereit – das wurde mir gerade von Spotify vorgeschlagen. Ich bin mir noch nicht genau sicher wie ich es finden soll) und los Anna- denke doch mal wieder an England.

Ich bin seit 3 Wochen jetzt wieder zurück in Deutschland und es ist irgendwie erschreckend schnell wieder normal geworden. Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass ich allgemein seltsam bin, aber ich gewöhne mich echt extrem schnell wieder um. Als ich im August in England angekommen bin, ging alles auch sehr schnell und es wurde normal. Dann nach Weihnachten hat es vielleicht 15min gedauert und es war als wäre ich nie weg gewesen. Und dann jetzt wieder- es ist alles irgendwie gleich; niemand hat sich verändert. Außer ich.

 

Ich nehme Schule mehr ernst und fange auch an sie echt zu mögen. Seltsam, ich weiß. Ich habe es zwar selber nicht gemerkt, aber mir wurde gesagt, dass ich mich viel öfter melde. Ich war noch nie eine Person, von der man im Unterricht nichts gehört hat, aber anscheinend ist mein Verhalten jetzt anders als vor England.

Nachdem mir das gesagt wurde, habe ich auch selber Unterschiede festgestellt: Früher war ich eine von denen, die die ganze Zeit ratschen und inzwischen nervt es mich sehr, wenn die Personen neben mir die ganze Zeit reden. Ich würde es ihnen nie sagen, weil ich eben genau so war, aber trotzdem. Nervig. Versteht mich nicht falsch- ich rede schon noch! Nur halt nicht mehr so viel.

Ich habe auch gemerkt, dass der Unterricht sehr viel mehr Spaß macht, wenn du tatsächlich weißt, wovon der Lehrer vorne redet und auch ist alles, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, eigentlich sehr interessant. Ich mag natürlich immer noch nicht jedes einzelne Thema/ Fach, aber ich hasse auch irgendwie keins.

Der Schultag geht auch schneller vorbei als früher, habe ich das Gefühl. Wenn meine Sitznachbarin irgendwann anfängt, die Minuten bis zum Ende der Stunde herunterzuzählen, denke ich mir meistens immer nur so „schon?“.

Ich habe auch angefangen, Hausaufgaben zu machen. Früher habe ich echt NIE Hausaufgaben gemacht, aber irgendwie fühle ich mich viel besser und freue mich sogar auf die Stunde, für die ich die HA gemacht habe.

 

Freundesweise ist irgendwie alles genau gleich wie vor England- es fühlt sich an, als wäre ich nie weg gewesen. Ich bin mir um ehrlich zu sein nicht sicher, ob das etwas Gutes ist. Es fühlt sich ein bisschen so an, als hätte ich mich zwar verändert, aber als ob ich es in der Schule nicht wirklich zeige. Ich denke anders über verschiedene Dinge, aber plärre meine neuen Gedanken halt nicht in die Welt hinaus. Anscheinend wirke ich gleich, wie vor England, aber ich habe das Gefühl, als ob das irgendwie nur nach außen so scheint.

 

Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich, dass ich mich dazu entschieden habe,für 7 Monate ins Ausland zu gehen. Ich kann es jedem nur ans Herz legen!!

 

Ich hoffe ihr habt irgendwie verstanden, was ich euch mitteilen möchte und habt irgendwie euren Weg durch mein Gedankenchaos gefunden.

Habt ein wunderschönes Wochenende!

Anna

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