England Auslandsjahr // Geld

Hi!

Heute ist Samstag, was zwar einerseits bedeutet, dass Wochenende ist (yeey!), aber andererseits heißt das auch, dass schon wieder eine Woche vergangen ist und ich nur noch zwei Wochen übrig habe :(

Naja- genießen wir sie!

Also der Größte Unterschied ist, das es in England keinen Euro sondern Pound gibt, aber daran gewöhnt man sich echt schnell. Klar ist es am Anfang seltsam und ich hatte echt Probleme, die Münzen zu unterscheiden, aber das gibt sich nach kurzer Zeit eigentlich von selbst. Als ich über Weihnachten in Deutschland war, hat mich das deutsche Geld total verwirrt, aber ich werde mich, wenn ich zurück komme, bestimmt wieder schnell an den Euro gewöhnen. Ich bekomme immer am Anfang des Monats Geld von meinen Eltern überwiesen, das ich mir dann den Monat über einteilen muss. Im ersten Monat (September), hat das nicht wirklich gut geklappt, weil es echt eine Umstellung ist, wenn man vergleichsweise viel Geld „einfach so“ zur Verfügung hat. Ich musste von meinem Geld mein Schulessen, Klamotten, und alle Freizeitaktivitäten bezahlen. Ab dem zweiten Monat habe ich dann angefangen, Kassenbuch zu führen, also alles aufzuschreiben, was ich ausgebe um einen Überblick zu haben, wie viel Geld ich noch zur Verfügung habe. Das kann ich echt empfehlen, denn es hilft sehr dabei das Geld einzuteilen.

Ich habe mich, bevor ich losgezogen bin, erkundigt (okay nein, mein Vater hat ;), welche Möglichkeiten es gibt, Geld im Ausland zu erhalten und auszugeben. Es gab eine Art „Auslandskreditkarte“, die aber ziemlich teuer ist, oder einfach eine normale Bankkarte, die dann aber pro Abhebung und pro Kartenzahlung etwas kostet. Ich habe mich für die normale Bankkarte entschieden, bei mir hat es 4,50€ pro Zahlung und 7€ pro Abhebung gekostet. Ich habe also immer einen hohen Betrag abgehoben und mir das Geld dann eingeteilt, damit ich nicht so viel Gebühren zahlen musste.

Ich habe dann durch eine Freundin (hi, Emily) herausgefunden, dass die Deutsche Bank eine Partnerschaft mit verschieden Banken im Ausland hat (in England ist es Barclays), wo man dann mit der deutschen Bankkarte kostenlos abheben kann. Die Karte ist für Jugendliche kostenlos, von daher ist das meiner Meinung nach echt die beste Möglichkeit! Ich (=mein Vater) konnte im Internet darüber nichts finden und wir haben dann den Bankangestellten gefragt, warum das denn so ist, und er hat uns erklärt, dass sie damit ja kein Geld verdienen und es für sie eher eine Art Nebensache ist. Naja – für den Gebrauch bei einem Auslandaufenthalt ist die Karte perfekt!

Ich arbeite Samstags in einem Cafe, um mir noch ein bisschen was dazu zu verdienen, da verdiene ich etwa 4 Pound die Stunde. Der Job ist nicht großartig, aber ich lerne die Sprache besser, und dadurch, dass ich mit Essen zu tun habe, lerne ich auch die englischen Essgewohnheiten noch besser kennen. Ich würde den Job in Deutschland wahrscheinlich nicht machen, aber in dem kleinen Dorf wo ich wohne gibt es nicht wirklich andere Jobs zur Auswahl. Ich bin die einzige von den Austauschschülern, die ich getroffen habe, die einen Job hat, also ist das nicht wirklich etwas, worüber du dir (falls du vorhast, ins Ausland zu gehen) Gedanken machen zu brauchst.

 

Ein wunderschönes Wochenende!!

Anna

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4 Gedanken zu “England Auslandsjahr // Geld

  1. Wie schön, dass du ein Auslandsjahr machst. Ich hätte auch gerne eins gemacht, nur leider hat es mit dem Geld nicht geklappt. Dass du kellnerst finde ich auch super, da lernt man einfach noch mehr vom Land kennen.
    Genieße noch die letzte Zeit dort.

    Liebe Grüße

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