Faire Mode – Statement

Hallo!

Ich habe mich in letzter Zeit mehr mit Mode und Produktion beschäftigt und mir eine Dokumentation vom NDR über die Herstellung von Jeans angeschaut. Ich möchte mich einfach mehr damit damit beschäftigen, woher die Sachen die ich in den Geschäften finden kann eigentlich kommen.

Ich war noch nie wirklich ein Mädchen, das viele Klamotten hatte und ich habe shoppen zwar schon immer gemocht, aber noch nie wirklich viel gekauft. Nur so damit ihr euch es vorstellen könnt: Alle meine Klamotten (inklusive Winterjacke, Schuhen,…) passen in einen großen Koffer.

In der Dokumentation geht es wie schon gesagt um die Herstellung von Jeans am Beispiel von China. Zwei Reporter sind zu Kik gegangen und haben den Geschäftsführer gefragt, wo Kik denn seine Hosen herstellen lässt. Daraufhin sind sie zu der genannten Produktionsstätte geflogen und haben sich da mal umgesehen. Die Hallen sind, wie man vermutlich durch Nachrichten und co schon weiß, mit keinerlei Sicherheitsvorschriften, Schutz vor Chemikalien oder sonst was ausgestattet. Die Aufnahmen sind extrem eklig, weil es so schmutzig war und es einfach schon widerlich war die Dokumentation anzuschauen. Ich musste nach der Hälfte abbrechen und vorspulen bis sie wieder in Deutschland waren und den Geschäftsführer damit konfrontiert haben, weil es einfach so unfassbar widerlich war. Wieder in Deutschland sind sie dann zu Kik und Mustang gegangen, und die Firmen haben beide in etwa gleich geantwortet: wenn sie einen Artikel in Auftrag geben wollen, haben sie gar keine andere Wahl, als in China, Bangladesch oder Japan zu produzieren. Als ich das gehört habe habe ich mich echt gefragt, ob ich mich gerade verhört habe! Was denken die denn, WARUM es keine andere Möglichkeit gibt?! Weil sie immer wieder dort produzieren lassen!

Nach der Dokumentation wollte ich mich dann hinlegen und schlafen, aber ich konnte echt nicht einschlafen. Sobald ich meine Augen zugemacht habe, hatte ich die Bilder von den Fabriken vor Augen und habe immer auf mein Zara-Shirt geschaut und mich vor mir selbst geekelt weil ich sowas unterstütze.

Am nächsten Tag habe ich mich dann schlau gemacht, welche Marken denn genau jetzt zu diesen menschenunwürdigen Bedingungen herstellen und ich wurde echt geschockt. Die Liste der Firmen mit den schlechtesten Herstellungsbedingungen geht von Chanel über Hollister, New Yorker und S.Oliver bis zu Triumph. H&M wurde auf der Liste die ich gefunden habe unter der zweitbesten Rubrik eingestuft und falls das stimmen sollte will ich gar nicht wissen, wie die Firmen die ich gerade genannt habe, herstellen. Also: Teuer ist nicht gleich besser!

Für alle die es interessiert: Die Dokumentation und die Liste von der ich geredet habe. Ich hoffe ich habe irgendjemand erreicht, der sich jetzt – genau wie ich – auch mehr mit Mode und Produktion beschäftigt.

Ich wünsche euch einen tollen und motivierten Start in die neue Woche: Ihr könnt alles schaffen, was ihr euch vorgenommen habt!

Liebe Grüße,

Anna

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